Plätzchen backen: Rezepte und Backplan für die Adventszeit

Jedes Jahr dieselbe Szene: Am dritten Advent fällt auf, dass Omas Vanillekipferl-Rezept irgendwo in einer Schublade liegt – und niemand weiß, in welcher.

Frisch gebackene Schokoladenkekse auf einem Blech

Plätzchen backen gehört zur Adventszeit wie der Adventskranz. Damit es entspannt bleibt, findest du hier einen Backplan von Ende November bis Weihnachten, die beliebtesten Weihnachtsplätzchen mit ihren Besonderheiten, Tipps fürs Plätzchen backen mit Kindern und alles zum Aufbewahren in der Blechdose.

Der wichtigste Tipp vorweg: Nicht jede Sorte muss frisch sein. Manche Plätzchen werden nach ein bis zwei Wochen in der Dose sogar besser – andere sollte man erst kurz vor Weihnachten backen. Wer das weiß, verteilt die Arbeit auf mehrere Wochenenden statt alles in einen Tag zu quetschen.

Plätzchen Rezepte: die Klassiker im Überblick

Plätzchen Teig Schwierigkeit Haltbarkeit in der Dose Besonderheit
Butterplätzchen Mürbeteig leicht gut Ausstechen und verzieren – ideal mit Kindern
Vanillekipferl Mürbeteig mit Nüssen mittel gut Noch warm in Vanillezucker wälzen
Spitzbuben Mürbeteig mittel gut Mit Marmelade zusammensetzen, ziehen ein paar Tage durch
Zimtsterne Nuss-Eiweiß-Teig anspruchsvoll sehr gut Teig klebt – zwischen Backpapier ausrollen
Kokosmakronen Eiweiß und Kokos leicht mittel Gute Verwertung für übriges Eiweiß
Lebkuchen Honigteig mittel sehr gut Werden mit der Zeit weicher
Spekulatius Gewürzteig mittel sehr gut Mit Model oder einfach ausgestochen

Eiweiß und Eigelb clever verteilen: Vanillekipferl und Butterplätzchen brauchen oft Eigelb, Zimtsterne und Kokosmakronen dagegen Eiweiß. Backst du sie am selben Wochenende, bleibt kaum etwas übrig.

Der Backplan für die Adventszeit

Ende November: Planen

1. Advent: Die lange haltbaren Sorten

2. Advent: Die Mürbeteig-Klassiker

3. Advent: Backen mit Kindern

Woche vor Weihnachten: Auffrischen

Weihnachtsplätzchen nach Familienrezept

Die besten Weihnachtsplätzchen stehen oft nicht im Internet, sondern auf einer fleckigen Karteikarte. Dieses Jahr ist ein guter Moment, sie zu sichern: Fotografiere die Karten und Kochbuchseiten ab, bevor sie weiter vergilben.

In ChefBook wählst du dafür den Import aus einem Bild: Die App liest die Handschrift und macht daraus ein Rezept mit Zutatenliste und Arbeitsschritten. Alle Sorten landen in einem Kochbuch „Weihnachtsplätzchen“, das du als Link an die Familie schicken kannst. ChefBook kostenlos laden und Omas Rezepte retten, bevor die Tinte verblasst. Schritt für Schritt erklärt im Ratgeber Rezepte digitalisieren.

Plätzchen backen mit Kindern

Häufige Fehler beim Plätzchen backen

Plätzchen richtig aufbewahren

Mit ChefBook durch die Backsaison

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Häufige Fragen

Wann sollte man Plätzchen backen?

Lang haltbare Sorten wie Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne kannst du schon Ende November oder am ersten Advent backen. Mürbeteig-Plätzchen wie Vanillekipferl und Butterplätzchen folgen gut im Laufe des Dezembers.

Welche Plätzchen sind am einfachsten?

Butterplätzchen zum Ausstechen und Kokosmakronen gelingen auch Anfängern und Kindern zuverlässig. Zimtsterne sind wegen des klebrigen Teigs anspruchsvoller.

Warum werden meine Plätzchen in der Dose weich?

Meist wurden sie noch warm verpackt oder weiche und knusprige Sorten liegen in derselben Dose. Lass sie vollständig auskühlen und bewahre die Sorten getrennt auf.

Kann man Plätzchenteig vorbereiten?

Ja. Mürbeteig hält sich gut eingewickelt ein bis zwei Tage im Kühlschrank und lässt sich auch einfrieren. Vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur weich werden lassen.

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